SCHLAFPHASEN
BEIM SCHLAFEN DURCHLAUFEN KÖRPER UND GEIST VERSCHIEDENE PHASEN
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DIE PHASEN DES SCHLAFES
Schlafen ist kein gleichmäßiger Zustand. Wir durchlaufen nachts verschiedene Phasen. Die Wissenschaft unterschiedet zwischen vier verschiedenen Schlafphasen und zwei verschiedenen Arten von Schlaf: REM-Schlaf und Non-REM-Schlaf, die sich während der Nacht häufig abwechseln.
Mit einem EEG (Elektroenzephalogramm) können die einzelnen Phasen durch Messung der Gehirnwellen präzise nachverfolgt werden.
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REM-SCHLAF
REM ist die Abkürzung für „Rapid Eye Movement“. Dieser Ausdruck wird verwendet, um die kurzen Zeiträume zu beschreiben, in denen sich die Augen unter den Lidern schnell bewegen. Die Muskeln des Schlafenden sind völlig unbeweglich, aber das Gehirn arbeitet in dieser Phase auf Hochtouren und produziert lebhafte Träume und tiefe Gefühle.
Während der Nacht wechseln sich der REM- und der Non-REM-Schlaf in Abständen von einer bis zu eineinhalb Stunden ab. Zu Beginn dauert der REM-Schlaf nur ungefähr fünf Minuten. Später in der Nacht kann eine solche Phase bis zu 50 Minuten lang sein. Dabei nimmt dann der Anteil des Non-REM-Schlafs ab, sodass die einzelnen Phasen zwischen einer und eineinhalb Stunden dauern.
Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass den verschiedenen Phasen des Schlafes verschiedene Gehirnfunktionen zugeordnet sind. Es wird angenommen, dass der REM-Schlaf den unbewussten Lernprozess fördert, z. B. das Erwerben motorischer Fähigkeiten. Im Gegensatz dazu unterstützt der Tiefschlaf die komplexeren kognitiven Funktionen. Und er spielt eine wichtige Rolle dabei, dass das Gehirn sich Fakten einprägt oder Lösungen für schwierige Aufgaben erarbeitet. Dies ist einer der Gründe dafür, dass Sie sich am Morgen Erlerntes viel einfacher merken können.
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